Namibia 2010
Rundreise mit dem Allradcamper – Wüste und wilde Tiere

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Das Südwesterlied

Hart wie Kameldornholz ist unser Land
und trocken sind seine Riviere.
Die Klippen, sie sind von der Sonne verbrannt,
und scheu sind im Busche die Tiere.
Und sollte man uns fragen:
Was hält euch denn hier fest?
Wir könnten nur sagen:
Wir lieben Südwest!

Doch uns're Liebe ist teuer bezahlt,
trotz allem, wir lassen dich nicht,
Weil unsere Sorgen überstrahlt
der Sonne hell leuchtendes Licht.
Und sollte man uns fragen:
Was hält euch denn hier fest?
Wir könnten nur sagen:
Wir lieben Südwest!

Und kommst du selber in unser Land
und hast seine Weiten geseh'n,
Und hat uns're Sonne ins Herz dir gebrannt,
dann kannst du nicht wieder gehn.
Und sollte man dich fragen:
Was hält dich denn hier fest?
Du könntest nur sagen:
Ich liebe Südwest!

von Heinz A. Klein-Werner

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Reiseroute:

09.4. Abflug
10.4. Ankunft Windhoek, Camperübernahme,
Bagatelle Kalahari Game Ranch
11.4. Bagatelle Kalahari Game Ranch,
Köcherbaumwald, Mesosaurus Bush Camp
12.4. Köcherbaumwald,
Garub-Wildpferde, Lüderitz
13.4. Geisterstadt
Kolmanskop, Garub-Wildpferde, Klein-Aus Vista
14.4.
Tirasberge, Farm Koiimasis
15.4. Tirasberge,
Sesriem Canyon, Sossusvlei
16.4. Sossusvlei
17.4.
Naukluftberge (Olive Trail)
18.4. Solitaire,
Blutkuppe (Rock Sculpture Trail)
19.4. Blutkuppe (Tinkas Nature Walk, Rock Arch)
20.4.
Welwitschia Drive, Moon Landscape, Swakopmund
21.4.
Ameib Ranch (Phillip’s Cave, Bull’s Party)
22.4. Ameib Ranch (Elephants Head, Klettersteig),
Spitzkoppe
23.4.
Cape Cross, Skelettküste, Damaraland, Aabadi Mountain Camp
24.4.
Twyfelfontein, Organ Pipes, Otjitotongwe Cheetah Farm
25.4. Etosha N.P., Camp
Okaukuejo
26.4. Etosha N.P., Camp Okaukuejo
27.4. Etosha N.P., Camp
Halali
28.4. Etosha N.P., Camp
Namutoni
29.4. Etosha N.P., Camp Namutoni
30.4. Etosha N.P.,
Waterberg (Rock Dassie Trail)
01.5. Waterberg,
Windhoek, Camperrückgabe
02.5. Rückflug nach Düsseldorf

Insgesamt zurückgelegte
Kilometer: 5325


Reisevorbereitung und - buchung:

Wir hatten uns drei Angebote geben lassen (Iwanowski, Karawane und Abacus). Iwanowski konnte den Discoverer X nur über Bobo Campers anbieten, wir wollten aber über Asco Car Hire als Vermieter for Ort. Letztendlich buchten wir am 6.11. bei Abacus Touristik. Für die Flüge zahlten wir 800 Euro pro Person mit Air Namibia ab Frankfurt inklusive Rail & Fly. Im Internet fanden wir die Flüge ohne R&F für 850 Euro. Air Berlin flog leider nur an bestimmten Wochentagen (über München), und mit South-African Airways hätten wir zweimal umsteigen müssen (Frankfurt und Johannesburg). Der Allradcamper Nissan Patrol Discoverer X kostete uns 2222 Euro bei 22 Tagen, d.h. 101 Euro pro Tag. Iwanowski bot ansonsten noch den TRAX von Britz für ca. 2500 Euro inkl. Vollversicherung an. Mit den Versicherungen (Infos zum Thema) für den Discoverer X waren wir nicht so zufrieden, da viel Risiko dabei war, aber vom Fahrzeug her war er für uns die beste Wahl. Ansonsten soll Kalahari Car Hire noch ein guter Vermieter sein. Etwas ältere aber dafür günstigere Fahrzeuge gibt es bei Value Car Rental, die die alten Fahrzeuge von Asco übernehmen. Mietwagenverleiher sollten Mitglied bei CARAN sein.

Anfang Dezember buchten wir die Campingplätze in den Nationalparks - Etosha (Okaukuejo, Halali, Namutoni), Sesriem, Naukluft - über das Formular auf der NWR Webseite. Nach drei Tagen kam die Bestätigung per E-Mail. Leider war ein Fehler drin, der aber bald korrigiert wurde. Nachdem wir die Kreditkartendaten für die Anzahlung gefaxt hatten, kam die endgültige Bestätigung. Ein paar Wochen vor Anreise mussten wir dann noch einmal alles faxen für die Restzahlung. Da dies alles recht umständlich und langwierig war, würde ich die NWR-Camps das nächste Mal wahrscheinlich über einen Vermittler buchen. Die privaten Campingplätze ließen sich alle problemlos per E-Mail buchen.

24 Stunden vor Abflug konnten wir bei Air Namibia einen Online Check-in machen. Die Flugzeiten hatten sich seit der Buchung noch einmal geändert. Wir sollten letztendlich schon um 20 Uhr losfliegen statt erst um 21.40 Uhr, somit waren wir bereits gegen 5 Uhr in Windhoek statt gegen 7 Uhr, so dass wir etwas länger auf den Transfer zu Asco warten mussten. Dass der Rückflug von 21 auf 19 Uhr vorgezogen wurde, hat dagegen optimal passt, da wir den Camper bis spätestens 16 Uhr zurückgeben mussten.

Als Reiseführer hatten wir den Reise Know-How, der Polyglott war im ADAC Tour Set dabei, und von Abacus gab es noch einen Nelles. Ich hatte mir auch noch den Iwanowski und das Dumont Reisetaschenbuch angeschaut, die beide auch gut aussahen. Jeder hatte letztendlich andere Schwerpunkte.

Der Namibiadollar stand zu unserer Reisezeit etwa 1 Euro zu 9 bzw. 10 N$


 

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Copyright © Katja Maue