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Namibia 2010
Übersicht
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Montag, 12.4.2010, Wetter: vormittags sonnig,
nachmittags bewölkt, ca. 19 °C, nachts ca. 16 °C
Zurückgelegte Fahrstrecke: 426 km |
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Dienstag, 13.4.2010, Wetter: sonnig, ca. 30 °C Lüderitz – Kolmanskop – Wildpferde bei Garub – Klein-Aus Vista
Wir tankten noch einmal in Aus, bevor wir zur Rezeption
von Klein-Aus Vista fuhren, um unsere vorreservierte Campsite zu
bezahlen. Wir bekamen die Nr. 6 zugewiesen, von insgesamt 10
Stellplätzen, die bis zum Abend alle belegt waren. Der Campingplatz
liegt sehr schön zwischen einigen Hügeln. Wir machten uns erst einmal
einen Kaffee und aßen ein paar Kekse. Um 15.20 Uhr liefen wir los auf
dem Sunset-Trail, der direkt neben dem (sehr sauberen) Sanitärhäuschen
startet. 1 Stunde 45 Minuten waren für den Rundweg angegeben (immer den
weißen Fußabdrücken mit rotem Pfeil folgen). Nach 35 Minuten sanften
Bergauflaufens mit ein bisschen Kraxeln am Schluss erreichten wir einen
Aussichtspunkt mit tollem Blick über die Ebene. Hier verweilten wir ein
wenig und genossen die Aussicht. Auch ein paar Klippspringer-Antilopen
haben wir gesehen. Dann folgten wir dem Rundweg zurück (der hier nicht
immer ganz eindeutig war) bis zum Abzweig auf dem Hauptweg. Der
restliche Weg dauerte noch mal etwa einen Stunde. Unterwegs kommt man am
Abzweig zum Schutztruppentrail vorbei. Nach insgesamt knapp zwei Stunden
waren wir wieder am Camp.
Zurückgelegte Fahrstrecke: 135 km |
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Mittwoch, 14.4.2010, Wetter: teilweise bewölkt, ca. 23 °C Klein-Aus Vista – Tirasberge – Farm Koiimasis Um 7.30 Uhr brachen wir auf. Für die nächste Zeit sollten wir die Teerstraße so schnell nicht wiedersehen. Hinter Aus ging es auf die C13 Richtung Helmeringhausen, dann auf die D707 durch die Tirasberge. Am Abzweig auf die D707 waren die Entfernungen zu den einzelnen Gästefarmen angegeben. Noch 90 km bis zur Koiimasis Ranch, wo wir für eine Nacht vorgebucht hatten. Die letzten 20 km auf der Farmpad hatten viel Waschbrett und waren teils steinig. Schließlich erreichten wir ein Schild, rechts ging es zur Fest Inn Fels Farm Lodge, geradeaus weiter zur Farm und zum Campingplatz. Um 11 Uhr waren wir dort. Anke wies uns die Campsite Nr. 1 zu, die mir auch am besten gefiel. Sie war genau richtig für zwei Personen, die Nr. 4 schien besser für eine größere Gruppe. Aber alle vier Campsites sind sehr schön und von roten Felsen eingerahmt. Das Sanitärhäuschen zwischen Campsite 1 und 2 war sehr sauber. An der Campsite Nr. 2 sprangen sehr viele Klippschliefer (Rock Dassies) herum und ein paar Klippspringer. Auch eine Manguste haben wir gesehen. Am späteren Nachmittag waren drei der vier Campsites belegt.
Zurückgelegte Fahrstrecke: 159 km |
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Donnerstag, 15.4.2010, Wetter: vormittags bewölkt, nachmittags sonnig,
ca. 28 °C Wir fuhren zur Farm zum Bezahlen und nahmen uns von Anke noch Wildfleisch zum Grillen mit: Kudu, Oryx und Strauß, insgesamt 5 Portionen (mit jeweils 2 eingelegten, eingeschweißten und eingefrorenen Steaks) für 365 N$ (das wirklich sehr gut war). Um 7.30 Uhr brachen wir dann auf. 45 Minuten brauchten wir über die Farmpad zurück zur D707. Nach knapp zwei Stunden und 76 Kilometern hatten wir den Abzweig auf die C27 erreicht. Zum Schloss Duwisib sind wir nicht mehr abgebogen. Für einen Blick und ein Foto war uns der Umweg von 90 Minuten zu zeitaufwändig. Im weiteren Verlauf der Straße, auf der wir die Namib Rand Nature Reserve streiften, sahen wir Springböcke, Oryxe und Zebras. Um 12 Uhr erreichten wir Sesriem. Wir tankten an der Engen-Tankstelle, kauften noch Wasser nach und gönnten uns ein Softeis. Der Geldautomat war leider gerade außer Betrieb. An der Sesriem-Rezeption checkten wir beim NWR für unsere vorgebuchte Campsite ein. Beim MET-Officer bekamen wir das Sossusvlei-Permit für zwei Tage (N$340 = 4x $80 pro Person plus 2x $10 für das Auto), das auch für den Sesriem Canyon gilt. Unsere zugewiesene Campsite war die Nummmer 18. Unser Camper passte allerdings nicht unter den Baum zwischen den Steinmauern, aber wir konnten uns einfach neben die Umrandung stellen.
Zurückgelegte Fahrstrecke: 377 km |
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Freitag, 16.4.2010, Wetter: sonnig, ca. 35 °C Als Camper auf der NWR-Site durften wir eine Stunde früher in den Nationalpark rein als der Rest der Welt, d.h. normalerweise eine Stunde vor Sonnenaufgang. Bei uns öffnete das Gate um 5.15 Uhr. 6.06 Uhr war Sonnenaufgang. Wir sind bereits vor dem Wecker aufgewacht und waren um 5.05 Uhr die ersten am Gate. Pünktlich um 5.15 Uhr wurde unser Permit kontrolliert, und wir durften losfahren. Auf der Straße begegneten uns ein paar Oryxe. Bis ins Deadvlei oder sogar noch eine Düne dort hoch, hätten wir vor Sonnenaufgang nicht geschafft. Also fuhren wir zur Düne 45. 10 Minuten vor Sonnenaufgang waren wir dort. Dicht gefolgt von einer Overlander-Gruppe ging es die Düne hinauf. Die Kombination Sand und steil ist absolut nichts für mich, ich musste ganz schön kämpfen, und bis ganz nach oben schafften wir es nicht rechtzeitig, aber schließlich waren wir dann doch oben auf der Düne angekommen und genossen das erste Tageslicht. Zurück nahmen wir die Abkürzung quer die Düne runter. Um 7 Uhr waren wir wieder unten, und gegen 8 Uhr hatten wir den 4WD-Parkplatz am Sossusvlei erreicht, wo wir erst einmal frühstückten, umringt von vielen kleinen Vögeln. Anschließend liefen wir die Sossusvlei-Düne (Big Mama) hinauf. Dies war bei weitem nicht so anstrengend wie die Düne 45, da nicht ganz so steil. Nach einer guten halben Stunde waren wir oben. Den Abstieg machten wir hintenrum. Um 9.30 Uhr waren wir wieder am Parkplatz. Nun suchten wir uns ein schönes Schattenplätzchen etwas abseits, wo wir die heiße und nicht so fotogene Zeit des Tages verbrachten. Zwischenzeitlich waren wir ganz alleine hier. Wir kochten uns zum Mittagessen ein paar Nudeln, das ist praktisch im Camper. Die Zeit verging mit Vögel beobachten, dösen und lesen. Auch ein Schakal lief vorbei. Um 15.30 Uhr liefen wir dann noch mal los ins Naravlei. Hier sahen wir Springböcke und Oryxe, die sich unter ein paar schattige Bäume zurückgezogen hatten. Auch der Schakal tauchte wieder auf. Gegen 16.30 Uhr machten wir uns dann auf den Rückweg nach Sesriem. Zum Sonnenuntergang hielten wir noch einmal an einer Düne etwa 20 Kilometer vor Sesriem, in einer Kurve kurz nachdem man den Tsauchab River quert. Einen schönen Dünenblick hatte man hier zwar nicht mehr, aber die Landschaft war in schönes Licht getaucht. Auf dem weiteren Rückweg begegneten uns noch ein paar Oryxe. Immerhin waren wir so nicht allzu spät im Camp, duschten noch schnell und liefen dann rüber zur Sossusvlei Lodge (etwas illegal über den Zaun) zum Abendessen. Das Büffet war sehr gut. Es gab Suppe und eine Salatbar, Kaffee und verschiedene Nachtische (z.B. Kuchen, Pudding, Obstsalat) und zwei Bars für die Hauptspeisen, entweder ließ man sich Fleisch und Gemüse auf einer heißen Platte braten oder man wählte zwischen 9 Fleischsorten (z.B. Impala, Oryx, Zebra, Hartebeest), die auch frisch gegrillt wurden. Dazu gab es Reis, Nudeln oder Kartoffeln und diverses Gemüse. Ich probierte Impala und Eland, Volker nahm Oryx und Eland. Wir zahlten 220 N$ pro Person plus Getränke und Trinkgeld. Gut, dass wir hier mit Kreditkarte zahlen konnten, denn unser Bargeld, das man für die diversen Permits und fürs Tanken braucht, wurde langsam knapp.
Zurückgelegte Fahrstrecke: 133 km |
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Copyright © Katja Maue