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Seattle, Snoqualmie Falls,
Roslyn, Leavenworth
Dann ging es zum Lake Union, wo wir uns auf die vergebliche Suche nach Tom Hanks’ Hausboot aus Schlaflos in Seattle machten. Wir statteten noch dem Troll unter der Aurora Bridge einen Besuch ab. Auch vom Gas Works Park hat man noch einmal eine schöne Aussicht auf die Stadt. Um 8.30 Uhr verließen wir Seattle. Auf der I-90 ging es innerhalb von 45 Minuten zu den Snoqualmie Falls, die zeitweilig in den Nebelwolken hingen. Der Ort Snoqualmie selbst war auch noch sehr nett anzuschauen. Wir fuhren weiter auf der I-90 bis nach Roslyn, Drehort der Serie „Ausgerechnet Alaska“. Dort fand gerade ein Farmers Market statt, und wir kamen zufälligerweise gerade pünktlich zur Coal Miners Parade. Kaum hatten wir die Berge hinter uns gelassen, schien auch die Sonne! |
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Winthrop, North Cascades Zum Frühstück gab es Waffeln, Omletts, Sausages,
Cereals, Muffins, Bagels, Joghurt usw. Entsprechend gesättigt fuhren wir
entlang des Columbia Rivers nach Norden. Wir hielten kurz im
historischen Dorf Twisp, das nicht allzuviel zu bieten hat, aber
immerhin einen alten Saloon und ein altes Theater aufweisen kann. Bei Mazama bogen wir nun auf die Harts Pass Road ein. Das sind 19 ungeteerte Meilen, einspurig und teils an steilen Abhängen vorbei, die Berge der North Cascades hoch. Die Straße ist nur von Juli bis Oktober geöffnet. Den Rest des Jahres versinkt sie im Schnee. Es geht auf 7000 Fuß hoch, für die letzten steinigen drei Meilen bis zum kleinen Parkplatz geht es auf die Sauk Pass Road. Auf einmal stehen wir mitten in den Wolken. Die Sicht beträgt nur wenige Meter. Hier oben liegen noch Schneereste. Dies ist die höchste Stelle, die man in den North Cascades mit dem Auto erreichen kann. Eine Viertelmeile Fußweg sind es noch bis zum Slate Peak Lookout, aber bei diesem Wetter macht das keinen Sinn. Das war wohl nichts mit dem spektakulären Blick über die Berge. Wir machten uns also auf den Rückweg. Nach insgesamt zwei Stunden waren wir gegen 12.30 Uhr wieder unten. Nun ging es auf dem North Cascades Scenic Highway
(State Route 20) über den Washington Pass. Trotz des Wetters gab es
tolle Aussichten. Der Rainy Pass machte aber seinem Namen alle Ehre. Nun
fuhren wir wieder in die Schlechtwetterzone auf der Westseite der Berge
hinein. Wir hielten am Lake Diablo Lookout (wunderschön) und an den
Gorge Falls (na ja). Auf der Westseite der North Cascades gibt es kaum Übernachtungsmöglichkeiten direkt am Park. Das Buffalo Run Inn in Marblemount klang ganz gut, aber wir hatten nicht vorgebucht, da wir wegen des Wetters flexibel sein wollten. Wir hatten auch an Rockport als Übernachtungsort gedacht, aber das Totem Trail Motel sah im Vorbeifahren nicht besonders einladend aus, und auch nicht die Motels in Concrete. Das Three Rivers Inn in Sedro Wooley sah noch ganz OK aus, aber von dort ist es für eine Tagestour schon wieder recht weit zu fahren. Auf der Ostseite bieten sich Winthrop und Mazama an. Dort hat man in der Regel besseres Wetter, aber die Unterkünfte sind auch teurer. Als Ausgangspunkt für unsere geplante Wanderung wäre es aber auch von dort ziemlich weit gewesen (80 Meilen). Wir beschlossen, noch bis Burlington/Mount Vernon weiterzufahren und uns dort ein Motel für die Nacht zu suchen. Gegen 17 Uhr waren wir dort. Wir entschieden uns für das Best Western College Way Inn in Mount Vernon. Für $80 plus Tax AAA Rate mit zwei Queen Betten fanden wir es überteuert, denn es war ein Motel im alten Stil und es roch leicht muffig. Zum Abendessen gingen wir ins Forks & Knives Steakhouse nebenan. Das Steak und das Teriyaki Chicken für $33 plus Tip waren auch nicht so besonders. Übernachtung: Best Western College Way Inn,
Mount Vernon |
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Olympic Peninsula
Auf der Olympic-Halbinsel angekommen, schauten wir uns erst mal Port Townsend an, das einige nette alte Häuser im viktorianischen Stil besitzt. Gegen 15 Uhr erreichten wir dann Port Angeles. Wir fragten im Royal Victorian Motel, ob noch Zimmer frei wären, und es war kein Problem. Das Motel war sehr nett. Unter $89 plus Tax findet sich hier im Ort sicher nicht viel Brauchbares. Dafür gab es ein großes, sauberes Zimmer mit zwei Queen Betten. Bei geschlossenem Fenster war auch vom Straßenlärm nichts mehr zu hören. Es gab sogar ein kleines Continental Breakfast mit abgepackten Muffins, Müsliriegeln, Bananen, Kaffee und Tee. Nach dem Einchecken fuhren wir zum Olympic National
Park Gegen 18 Uhr waren wir zurück in Port Angeles, wo wir uns zum Abendessen für einen Mexikaner entschieden: Sergio’s Hacienda. Der war ganz OK. Für einen großen Burrito bzw. zwei Enchiladas, einen Soft Drink und eine Margarita zahlten wir $27 plus Tip. Als wir aus dem Restaurant traten, zeigten sich sogar endlich mal die Berge! Übernachtung: Royal Victorian Motel, Port
Angeles |
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Olympic Peninsula
Um 9 Uhr waren wir dann am Trailhead zu den Sol Duc Falls, der über eine 12 Meilen lange Stichstraße zu erreichen ist. Sonnenschein soll ja nicht so gut sein für Fotos im Regenwald, aber um die frühe Uhrzeit hatten wir phantastisches Licht im Wald mit schönen Schattenspielen! Der Trail ist nur 0,8 Meilen lang und steigt nur leicht an. Wir brauchten maximal 30 Minuten bis zu dem dreifachen Wasserfall – wunderschön! Um 10.20 Uhr fuhren wir weiter, und schwupps waren wir wieder in der Nebelwand. Aber solange es nicht regnet, hat man hier wohl noch richtig gutes Wetter. Nicht umsonst hat sich Stephenie Meyer für ihre Romane einen der regenreichsten Orte der Welt ausgesucht. Zunächst deckten wir uns bei Subway in Forks mit einem footlong Sandwich ein, dann nahmen wir die Stichstraße zum Rialto Beach. Der Strand ist sehr schön, gerade durch den Nebel wirkte er sehr mystisch. Am Rand lagen überall Massen von Treibholz. Hatte man gerade noch einige Felstürme aus dem Wasser ragen sehen, so verschwanden diese jedoch immer mehr in der herüberziehenden Nebelwand. Als nächstes fuhren wir zum Trailhead vom 2nd Beach. 1,2 Kilometer ging es durch den Regenwald, etwa 20 Minuten. Das letzte Stück ging steil nach unten. Wieder ein sehr schöner Strand mit viel Treibholz und einem Felsbogen am nördlichen Ende. Sogar die Sonne kam hier noch einmal durch. Zurück auf der Straße schauten wir uns noch das Indianerdorf La Push an, anschließend erkundeten wir kurz die „Twilight City“ Forks. Seit den Büchern und Filmen gibt es hier einen richtigen „Twilight“-Tourismus. Das hat der Stadt sicherlich gut getan, aber auch die Motelpreise sind sicherlich dementsprechend gestiegen.
Wir hatten uns Aberdeen bzw. Ocean Shores für die Übernachtung ausgeguckt. Der Küstenort war bei dem Nebelwetter wie ausgestorben. Offenbar waren wir die einzigen Gäste im GuestHouse Inn & Suites Ocean Shores. Mit $65 AAA Rate bekamen wir einen sehr günstigen Preis. Im Internet hatte ich dafür vorher Preise von $110 gesehen. Das Zimmer war sehr nett, mit zwei Queen-Betten und der üblichen Ausstattung, alle Zimmer gehen aufs Meer raus. Viele Restaurants im Ort waren geschlossen. Wir kehrten schließlich im Home Port Restaurant ein, wo wir 2x frischen Cod (leider frittiert) und zwei Cokes bestellten. Dafür zahlten wir $43 plus Tip. Übernachtung: GuestHouse Inn & Suites Ocean
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Columbia River Gorge Der Wetterbericht versprach für heute erst abends weiter südlich bei Newport Sonne, ansonsten sollte es bedeckt bleiben. Wir beschlossen also, nicht wie ursprünglich geplant, die Küste weiter runterzufahren, sondern ins Landesinnere zur Columbia River Gorge abzubiegen. Für Fotos von den Wasserfällen soll es sogar besser sein, wenn es bedeckt ist, um starke Kontraste zu vermeiden. Vielleicht haben wir dann später wieder mehr Glück mit dem Wetter an der Küste. Das Frühstücksbüffet war offenbar für uns alleine gedeckt. Nur ein paar Arbeiter bedienten sich noch. Es gab Rührei, Würstchen, Scones, Bagels, kleine Waffeln, Cereal, Obst, Joghurt. Um 8 Uhr fuhren wir los. Wir brauchten 4 Stunden für die Strecke, größtenteils auf der Interstate. Bei Portland querten wir mit dem Columbia River die Grenze zu Oregon. Nun war es nicht mehr weit bis zum Ziel. Wir erkundigten uns nach einem Zimmer für drei Nächte im Best Western Cascade Inn & Suites in Troutdale/Wood Village. Der Donnerstag sollte $99, der Freitag $108 (AAA Rate) plus Tax kosten, für ein King-Bett-Zimmer, der Samstag war schon ausgebucht. Wir mussten auch noch warten, bis unser Zimmer fertig war. Das Hotel gibt es günstiger mit Couponheft, aber dann nur sehr kurzfristig. Es hat uns gut gefallen dort. Das Best Western liegt abseits der Straße, und bis ins historische Städtchen Troutdale ist es nur ein Katzensprung, ein guter Ausgangspunkt für die Columbia River Gorge. Wir machten uns also direkt auf den Weg, diese zu erkunden.
Gegen 14.30 Uhr fahren wir weiter und stehen kurz darauf vor den Horsetail Falls. Hier startet auch ein Wanderweg zu mehreren weiteren Wasserfällen. Zunächst geht es in Kehren ein Stück steil bergauf, bis man dann auf einer Höhe zu den Pony Tail Falls (oder Upper Horsetail Falls) weiterläuft. Der Trail führt in der Basaltwand hinter dem Wasserfall vorbei. Bald darauf erwischt uns recht heftiger Regen, der die Berge hinaufzieht. Wir stellen uns unter die Bäume und überlegen, ob wir abbrechen, abwarten oder weitergehen sollen. Eigentlich haben wir keine Lust zurückzulaufen. Wir warten ab, es wird nicht besser, wir laufen weiter. Schließlich geht es in Switchbacks in die Oneonta Gorge hinunter. Man kommt an den Oneonta Falls vorbei, und hinter einer Brücke erreicht man einen Abzweig. Rechts geht es runter zur Straße, links geht es zu den Triple Falls. Hier geht es wieder steil bergauf. Aber der Regen hört auf! Nach etwa 1 Stunde und 15 Minuten (3,5 Meilen) erreichen wir gegen 16 Uhr unser Ziel. Hier kommt auf einmal wieder blauer Himmel durch! Der dreifache Wasserfall ist ein toller Anblick. Auf dem gleichen Weg geht es zurück. Um 17.45 Uhr sind wir wieder am Auto und eine halbe Stunde später zurück im Hotel. Zum Abendessen gingen wir in den Village Grill gegenüber. Es gab Cheeseburger und eine Cola für mich und ein Steak mit einem Bier für Volker. Uns hat’s geschmeckt, und für $28 plus Trinkgeld war es auch recht günstig. Übernachtung: Best Western Cascade Inn & Suites,
Troutdale |
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Columbia River Gorge Das Frühstück im Best Western Cascade Inn war gut mit Waffeln, Omeletts, Kartoffeln, Eiern, Cereals, Müsli, Muffins, Joghurt, usw. Um 8.15 Uhr fuhren wir los. Es ging auf die Interstate 84 am Columbia River entlang. Nach 30 Minuten waren wir am Exit 40 bzw. am Trailhead zu den Wahclella Falls. Hier benötigt man einen Northwest Forest Pass oder den Nationalparkpass oder man zahlt die $5 Day Use Fee. Um 9 Uhr liefen wir los. Der Trail verläuft zunächst auf einer alten Straße entlang des Tanner Creek, dann quert man an einer Brücke die Munra Falls. Der Weg geht stetig bergauf. An einer Gabelung hält man sich rechts, wo man eine weitere Brücke überquert. Bald darauf hat man die Wahclella Falls erreicht. Der Trail führt unterhalb des Wasserfalls vorbei und dann in einer Schleife zurück auf den Hauptweg. Die Wanderung ist etwa zwei Meilen lang, wir benötigten insgesamt eine Stunde. Als nächstes fuhren wir nur ein kurzes Stück weiter bis zum Exit 41. Hier startet die Wanderung am Eagle Creek. Der Trail ist zum Teil in die Wand gegraben und mit Ketten gesichert. Nicht unbedingt etwas für Leute mit Höhenangst. Es geht stetig bergauf. Nach 1,5 Meilen (40 Minuten) geht es ein kurzes Stück zu einem Aussichtspunkt auf die Metlako Falls hinunter, die man aber nur von weitem sieht. Zum Schluss führte uns ein Weg ziemlich steil zu den Punchbowl Falls hinunter. Hier unten befindet sich ein üppig grünes Tal mit zwei sehenswerten Wasserfällen. Die Lower Falls sind jedoch ohne etwas Kraxeln schlecht zu sehen. Die Upper Falls sieht man erst, wenn man ein Stück weiter hinten im Tal um die Ecke schaut. Es ist sehr schön hier. Nachdem wir wieder oben auf dem Trail waren, ging es noch 100 Fuß weiter bis zu einem Aussichtspunkt auf die Upper Falls, aber dieser hat sich nicht so gelohnt. Um 13.30 Uhr waren wir zurück am Auto. Wir sind noch 2,5 Meilen weiter bis nach Cascade Locks gefahren. Hier gibt es eine interessante Brücke, die Bridge of the Gods, über den Columbia River. In früheren Zeiten gab es hier einmal eine Naturbrücke. Wir haben im angrenzenden CharBurger Restaurant mit Blick auf die Brücke zu Mittag gegessen (Burger und eine kleine Portion Fish & Chips für $14). Anschließend fuhren wir zum Bonneville Dam (Exit 40) und schauten uns die Fish Hatchery und die Fish Ladder an. Insbesondere letztere ist sehr interessant. Man sah sehr viele Lachse und Steelhead Forellen die Fischleiter hochspringen und konnte sie auch unter Wasser durch große Fenster beobachten. Danach fuhren wir zum Trailhead der Elowah Falls am Exit 37 (Yeon State Park). Hier wird keine Gebühr genommen. Der Trail ist nur 0,8 Meilen (20 Minuten) lang. Um 15.30 Uhr liefen wir los. Der Weg geht stetig bergauf bis zur Gabelung mit den McCord Creek Falls (0,7 Meilen in die andere Richtung), dann wieder bergab zum Wasserfall. Dieser Wasserfall soll im Spätsommer wohl nur wenig Wasser führen, aber er sah bei uns auch noch ganz gut aus. Wir hielten anschließend noch an den Wahkeena Falls, liefen aber nicht mehr bis ganz nach oben. Auf dem Historic Columbia River Highway kamen wir wieder am Crown Point Vista House vorbei. Diesmal war wesentlich besseres Licht als am Vortag, denn die Sonne kam raus! Nun fuhren wir noch die Larch Mountain Road (14 Meilen). Am Ende ist ein großer Parkplatz. Auch hier braucht man den NW Forest Pass. Dann geht es noch eine Viertelmeile auf einem Weg mit vielen Treppenstufen zum Gipfel hinauf. Hier oben steht man auf 4000 Fuß mit einem Rundumblick auf die Vulkane der Cascade Range: Mount Adams, Mount St. Helens , Mount Hood, Mount Jefferson und Mount Rainier – bei freier Sicht. Immerhin der Mount Adams ließ sich mit weißer Kappe über den Wolken Blicken! Auf dem Rückweg nach Troutdale hielten wir hielten wir noch einmal am Portland Women's Forum State Scenic Viewpoint, sehr schön im Spätnachmittagslicht mit Blick auf das Vista House des Crown Point und den Columbia River. Zum Abendessen holten wir uns ein gebratenes Hähnchen mit Kartoffelsalat, frischen Brötchen, einer Flasche Wein und einer Packung Chips bei Safeway. Das war auch mal ganz lecker. Übernachtung: Best Western Cascade Inn & Suites,
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Copyright © Katja Maue